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Kanalsanierung in den Grabengärten: Die Arbeiten gehen in die letzte Phase


Was wird aktuell gemacht?

Ein Großteil der aktuellen Sanierung erfolgt in geschlossener Bauweise. Das bedeutet: Die beschädigten Rohre werden von innen repariert, ohne dass dafür die Straße großflächig aufgegraben werden muss. Dafür kommt das sogenannte Inliner-Verfahren zum Einsatz. Dabei wird ein spezieller Schlauch in das bestehende Rohr eingebracht und härtet dort aus. So entsteht eine neue, dichte Innenschicht.

Wenig sichtbar

Nur an wenigen Stellen ist weiterhin eine offene Bauweise nötig, etwa um einzelne Rohrschäden direkt am beschädigten Abschnitt zu beheben. Zurzeit werden die Haus- und Straßenanschlüsse hergestellt. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Oktober andauern. Bei der Sanierung von innen bekommen Anwohnerinnen und Anwohner in der Regel nur wenig mit – sichtbar sind vor allem die Arbeiten an den Kanalschächten.

Was bringt die Sanierung?

Die Arbeiten sorgen dafür, dass undichte und marode Rohre wieder zuverlässig funktionieren. Rohrbrüche werden behoben. Künftig kann weniger Fremdwasser in den Kanal eindringen. Das entlastet das Kanalsystem und trägt zu einem zuverlässigen Betrieb bei. Auch die Befahrbarkeit der Oskar-Winkler-Straße verbessert sich durch die neue Asphaltdecke.

Zeitplan und Kosten

Die Planungen begannen Anfang 2025, seit Sommer 2025 laufen die Sanierungsarbeiten. Die Stadt rechnet damit, die gesamte Maßnahme bis Ende 2026 abzuschließen. Die Gesamtkosten der laufenden Maßnahme liegen aktuell bei rund 1,5 Millionen Euro. Auch wenn die Arbeiten im Alltag mit Einschränkungen verbunden sind: Die Sanierung schafft eine wichtige Grundlage für eine zuverlässige Abwasserinfrastruktur und hilft, größere Schäden und aufwendigere Reparaturen in Zukunft zu vermeiden.