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Bürgermeisterwechsel im Rathaus


Projekte im Einklang entwickelt

Dabei würdigte Marcus Fröhlich nicht nur die sichtbaren Entwicklungen und Projekte, sondern auch die Haltung und die geschickte Art und Weise, mit der Thomas Stadelmann sein Amt ausgeübt hat. „Und wer auf diese Zeit zurückblickt, der sieht schnell: Hier war nicht jemand einfach nur Bürgermeister. Hier hat jemand gestaltet.“

Bürgermeister als Brückenbauer

Besonders hob er die verbindende Art seines Vorgängers hervor, die das Miteinander in der Stadt über viele Jahre geprägt hat: „Du warst nicht nur Bürgermeister. Du warst Brückenbauer. Brücken zwischen Ideen. Brücken zwischen Menschen. Und manchmal auch echte Brücken – wie in Krum oder am Stadtsee.“

Offenes Ohr für Mitarbeiter

Auch Personalratsvorsitzender Benjamin Hahn fand im Namen aller Kolleginnen und Kollegen sehr persönliche Worte der Anerkennung: „Du hattest stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Beschäftigten. Der Umgang miteinander war geprägt von Respekt und dem gemeinsamen Ziel, gute Lösungen insgesamt zu finden.“

Beste Wünsche für die Zukunft

So bleibt ein Gefühl von Dankbarkeit und großem Respekt für die geleistete Arbeit. Die Stadt Zeil a.Main verabschiedet Thomas Stadelmann in einen neuen Lebensabschnitt – verbunden mit den besten Wünschen für Gesundheit, Freude und viele erfüllte Momente im Kreis seiner Familie.



"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit den schönen Klängen der Stadtkapelle Zeil zum Auftakt des Monats Mai begann für unsere Stadt, und für mich persönlich, ein neuer Abschnitt: Am 1. Mai durfte ich das Amt des Ersten Bürgermeisters unserer Stadt Zeil am Main übernehmen – ein Moment, der mich mit großer Dankbarkeit und Respekt erfüllt hat.

Mein herzlicher Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern für das entgegengebrachte Vertrauen. Dieses Vertrauen ist für mich Auftrag und Ansporn zugleich. Ebenso danke ich meinem engagierten Team sowie allen Unterstützern, die diesen Weg begleitet und möglich gemacht haben.

Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Stadtrat und darauf, gemeinsam Verantwortung für unsere Stadt zu tragen. Zeil am Main steht für Zusammenhalt, Engagement und Lebensqualität – darauf können wir aufbauen.

Mit Offenheit, Bürgernähe und klaren Zielen möchte ich die kommenden Jahre gestalten. Mein Anspruch ist es, zuzuhören, anzupacken und unsere Stadt gemeinsam mit den Menschen vor Ort Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Ich freue mich auf diese Aufgabe und auf die kommenden Jahre im Dienst unserer Stadt."

Ihr
Marcus Fröhlich
Erster Bürgermeister


"Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

am 30.04. endet nach 16 Jahren meine Amtszeit als Bürgermeister. Eine Zeit, auf die ich mit sehr viel Dankbarkeit und sehr vielen positiven Erfahrungen zurückblicken darf. Meine Amtszeit war geprägt von vielen Entscheidungen, Erfahrungen – positiven wie negativen, vielen Terminen und vielen Gesprächen. Die Begegnungen mit den Menschen waren es, die dieses Amt zu etwas Besonderem für mich gemacht haben. Besonders diejenigen, die mir über die vielen Jahre hilfreich zur Seite standen.

Da sind meine Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen der Stadt und der Stadtwerke, auf die ich mich immer verlassen konnte. Sie haben mich jederzeit unterstützt und einen sehr guten Job gemacht. Auch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen 2. und 3. Bürgermeistern/-innen war immer sehr vertrauensvoll und konstruktiv. Dies gilt auch für alle Stadträtinnen und Stadträte, die sich ehrenamtlich für das Wohl unserer Stadt eingesetzt haben. Unser Bestreben galt immer der Weiterentwicklung unserer Stadt und war nie von parteipolitischen Gedankenspielen geprägt. Vielen Dank dafür!

Gemeinsam haben wir einige Projekte auf den Weg gebracht, die unsere Stadt liebens- und lebenswert machen. Letztlich standen und stehen immer Menschen im Mittelpunkt unseres Handelns, und das war mir zu jedem Zeitpunkt sehr wichtig, auch wenn ich weiß, dass dies nicht immer gelingen kann und gelungen ist.

Eine wichtige Stütze unserer Stadt und ihrer Stadtteile sind die vielen Vereine und Organisationen, egal in welchen Bereichen. All jenen, die sich dort ehrenamtlich engagieren, für Nachwuchsarbeit sorgen und unser gesellschaftliches Leben mit Festen, Veranstaltungen, sozialen Engagement etc. alljährlich bereichern, möchte ich danken. Dies gilt in gleicher Weise für alle, die sich in irgendeiner Form in unserer Stadt für das Allgemeinwohl engagieren. Ihnen allen gilt es, „Vergelt’s Gott“ zu sagen.

Ein außergewöhnliches Jahr war das Jahr 2018. Unser 1.000-jähriges Bestehen haben wir in zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Dieses gemeinsam gestemmte Jubiläumsjahr hat mir in ganz besonderer Weise gezeigt, wie die Menschen in unserer Stadt zusammenhalten. Ob beim 1.000-Stimmen-Chor, beim historischen Wochenende, der Matinee, dem historischen Stadtrundgang und den vielen, vielen weiteren Veranstaltungen – alle waren geprägt von großem Engagement und Gemeinschaft. An der Stelle möchte ich mich ganz besonders bei den Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Altstadt bedanken. Sie haben nicht nur die vielen Veranstaltungen zur 1.000-Jahr-Feier mitgetragen, sie unterstützen uns seit Jahrzehnten mit ihrem Verständnis beim Weinfest und bei weiteren Veranstaltungen, die regelmäßig stattfinden. Auch das ist keine Selbstverständlichkeit.

Leider mussten wir in meiner Amtszeit auch schwierige, für manche auch nicht nachvollziehbare Entscheidungen treffen. Die sicher schwierigste Entscheidung war die Schließung unseres Hallenbades im Jahr 2019. Rückblickend betrachtet war die Entscheidung leider alternativlos, und wir hätten die finanzielle Last nicht stemmen können.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
was mir persönlich bleibt, ist ein Rückblick in tiefer Dankbarkeit. Dankbarkeit für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und Wegbegleitung in den vergangenen 16 Jahren. Dankbar für das Miteinander, für die vielen Gespräche, die offenen und ehrlichen Worte und für all das, was ich gemeinsam mit Ihnen erleben und umsetzen durfte.

Es war mir eine große Ehre, Bürgermeister meiner Heimatstadt gewesen sein zu dürfen.

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft vor allem viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

Meinem Nachfolger Marcus Fröhlich wünsche ich alles Gute, viel Mut und viel Glück im neuen Amt. Gemeinsam mit dem neuen Stadtrat wünsche ich dem allen weiterhin ein gutes Miteinander, einen guten Start und viele neue Ideen, die unsere Stadt noch liebens- und lebenswerter machen."

Ihr
Thomas Stadelmann