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Rückblick und Ausblick: Gemeinsam viel erreicht – mit Zuversicht ins neue Jahr


2025: Viel bewegt in unserer Stadt

Ein Schwerpunkt des vergangenen Jahres lag auf zahlreichen Baumaßnahmen im Stadtgebiet. Die Sanierung des Kreuzwegs wurde weitergeführt und damit ein bedeutendes kulturhistorisches Projekt vorangebracht. Die Erschließung des Baugebiets Setzbach konnte abgeschlossen werden. In Krum wurden sowohl die Brücke als auch das Pumpwerk saniert.

Geh- und Radwege

Auch das Thema Barrierefreiheit nahm 2025 spürbar Gestalt an: In der Innenstadt stellte die Stadt zwei Musterachsen her und schuf damit erste gut nutzbare, sichere Wege für alle Generationen. Der Geh- und Radweg von Krum nach Sechsthal ist nahezu fertiggestellt und verbessert die Verbindung zwischen den Ortsteilen deutlich.

Stadtsee, Speiersbrunnen und Wasserhochbehälter

Ein weiterer sichtbarer Meilenstein war die Umgestaltung des Stadtsees. Brücke und Gartenanlage wurden fertiggestellt, aktuell läuft noch die Sanierung der Straße. Zudem sanierte die Stadt den Speiersbrunnen weitgehend; kleinere Restarbeiten folgen 2026. In Ziegelanger konnte die Sanierung des Wasserhochbehälters erfolgreich abgeschlossen werden.

Finanziell stabil

Darüber hinaus stellte die Stadt weitere Straßenzüge auf moderne LED-Beleuchtung um, gründete – gemeinsam mit allen 26 Landkreiskommunen und dem Landkreis selbst – das Landkreis-Regionalwerk und schaffte einen neuen City-Bus an. Trotz hoher Investitionen blieb die Finanzlage stabil: Auch 2025 nahm die Stadt kein neues Darlehen auf und senkte den Schuldenstand auf unter drei Millionen Euro – trotz des Wegfalls der Stabilisierungshilfe. Die Einwohnerzahl blieb mit 5.625 Menschen konstant.

Tiefbau

Begleitet wurde das Jahr von umfangreichen Tiefbaumaßnahmen. Die Teefabrik begann mit dem Bau, und der Glasfaserausbau prägte über weite Strecken das Stadtbild – auch wenn es dabei vereinzelt zu Herausforderungen bei der Umsetzung kam. Die Kanalsanierung in den Grabengärten läuft weiter und wird sich bis Mitte 2026 erstrecken.

 2026: Aufgaben fortführen, Neues angehen

Auch im Jahr 2026 setzt die Stadt ihre Projekte konsequent fort. Bereits im Januar wird das neue Fahrzeug der FF Zeil (ein TLF 3000) in Österreich abgeholt. Die Maßnahmen zur Barrierefreiheit in der Innenstadt werden weitergeführt, unter anderem in der Langen Gasse, am Marktplatz und am Kaulberg.

Aufgeschobene Projekte

Zudem setzt die Stadt mehrere verschobene Projekte um, darunter die Sanierung der Eingangstreppe der Mittelschule, die Neugestaltung des Pausenhofs sowie die Dachsanierung der Marienschule. Weitere wichtige Vorhaben sind der Bau des Ablaufkanals an der Kläranlage sowie die Erweiterung und Sanierung des Antoniusheims in Krum. Die Sanierung von Abwasserkanälen und Wasserleitungen bleibt auch in den kommenden Jahren eine zentrale Daueraufgabe.

Ein Jahr des Wandels

2026 wird zudem durch die Kommunalwahlen geprägt sein. Sie bringen einen neuen Bürgermeister, mindestens sieben neue Stadträte, einen neuen Landrat sowie Veränderungen im Kreistag mit sich. Mit dem Erreichten aus 2025 und klaren Zielen für 2026 blickt die Stadt Zeil a.Main zuversichtlich nach vorne.

Großer Dank an alle

„Ich danke allen, die unsere Stadt im vergangenen Jahr mit Engagement, Verantwortung und Herz mitgestaltet haben – in Vereinen, Kirchen, Initiativen, im Ehrenamt, beruflich oder oft ganz im Stillen. Mein Dank gilt ebenso den Mitarbeitern der Stadt und der Stadtwerke, meinen Stellvertretern sowie dem Stadtrat für die gute Zusammenarbeit. Lassen Sie uns mit Hoffnung, Zuversicht und einer Portion Optimismus in das neue Jahr gehen“, so Bürgermeister Thomas Stadelmann abschließend.