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Zeil a.Main macht die Altstadt barrierefrei


Nachhaltige Alternative zum Pflastertausch

Nach eingehender Prüfung hat die Stadt eine besonders nachhaltige Lösung gewählt: Statt das Pflaster komplett auszutauschen, fräst eine Fachfirma die vorhandenen Steine ab und verfugt die Flächen anschließend neu. Dadurch entstehen ebenere Wege, die komfortabler zu begehen sind. Dieses Verfahren spart Ressourcen, da kein Pflaster ersetzt werden muss, und senkt die Kosten deutlich – auf etwa ein Viertel bis ein Drittel des ursprünglich veranschlagten Betrags. Gleichzeitig bleibt die Förderung durch die Städtebauförderung erhalten.

Umsetzung in den Gassen

Die Arbeiten beginnen am Montag, 22. September, mit einem Test in zwei Gassen. Zuerst wird die „Untere Heppengasse“ abgefräst und verfugt, direkt im Anschluss folgt die „Judengasse“ (zwischen „Sophiengässchen“ und Brauerei Göller). Die Arbeiten werden insgesamt wenige Tage in Anspruch nehmen. Währenddessen ist das Parken hier nicht möglich. Auch in der „Langen Gasse“ und in der „Speiersgasse“ kann es zu Einschränkungen kommen, wofür die Stadt um Verständnis bittet. Erst wenn sich dieses Verfahren in der Praxis bewährt und von allen Beteiligten positiv bewertet wird, soll es auch in weiteren Gassen der Altstadt angewandt werden.

Ein weiterer Schritt für eine lebenswerte Altstadt

Mit diesem fortschrittlichen Projekt passt die Stadt Zeil a.Main ihre historische Altstadt behutsam an die Bedürfnisse der Gegenwart an. Bürgermeister Thomas Stadelmann betont: „Wir wollen die Schönheit unserer Altstadt bewahren und sie gleichzeitig für alle Generationen gut nutzbar machen. Die gefundene Lösung ist nachhaltig, wirtschaftlich und trägt spürbar zur Lebensqualität bei.“