Wein & Biodiversität
Der neue Aussichtspunkt in der Weinlage „Steinbacher Nonnenberg“ widmet sich dem Thema „Wein & Biodiversität“. Hier verschmelzen Landschaft, Artenvielfalt und Weinkultur zu einem magischen Ort, der zum Staunen, Verweilen und Genießen einlädt.
Stolz und Dankbarkeit im Abt-Degen-Weintal
Bürgermeister Thomas Stadelmann, zugleich Vorsitzender des Abt-Degen-Weintals, betonte: „Heute ist ein besonderer Tag für das Abt-Degen-Weintal – und zugleich für unsere Nachbarkommunen Zeil am Main und Ebelsbach. Mit der Einweihung des 22. und damit letzten terroir f-Punktes krönt das Weinland Franken eine beeindruckende Erfolgsge-schichte.“ Dass dieser Abschluss im Abt-Degen-Weintal stattfinden dürfe, erfülle ihn mit Stolz und Dankbarkeit.
Ein Ort voller Geschichte und Genuss
Auch Staatssekretär Martin Schöffel hob die Bedeutung hervor: „Nirgendwo sonst verschmelzen Natur, Genuss, Tradition und Tourismus so perfekt wie im Wein. Die terroir f-Punkte machten Franken auf besondere Art erlebbar.“ Für stellvertretenden Landrat Michael Ziegler ist der neue Standort mehr als ein Aussichtspunkt: „Der Weinbau ist für uns nicht nur ein wichtiger Wirtschaftszweig, sondern Heimat, Kultur und Lebensgefühl“
Erfolgsgeschichte terroir f
Dr. Hermann Kolesch, Vorsitzender des Arbeitskreises Franken – Wein.Schöner.Land, erinnerte daran, dass das Projekt seit 2008 stetig gewachsen sei. Das Konzept sei ein überwältigender Erfolg: Die magischen Orte seien nicht nur touristische Ziele, sondern auch Plätze des Feierns und der Begegnung. Auch Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbands, freute sich, dass nun auch das östliche Eingangstor zur Weinregion Franken einen terroir f-Punkt hat. Die 67. Fränkische Weinkönigin Antonia Kraiß betonte, dass die Standorte Franken sichtbar, spürbar und unverwechselbar machten.
Ein Projekt mit vielen Unterstützern
Ermöglicht wurde der neue terroir f-Punkt durch die enge Zusammenarbeit vieler Partner: die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau beteiligte sich mit 50 Prozent an den Kosten, auch der Landkreis Haßberge sowie zahlreiche Kommunen und Sponsoren unterstützten das Vorhaben. Insgesamt flossen rund 330.000 Euro in die Umsetzung.
Einzigartiges Konzept in Europa
Mit dem 22. Standort ist das europaweit einmalige Netzwerk der „magischen Orte“ nun komplett. Jeder terroir f-Punkt greift ein eigenes Weinthema auf und macht die fränkische Kulturlandschaft erlebbar – ob Tradition, Boden, Klima oder Biodiversität. Eine digitale Web-App (www.terroir-f.com) vernetzt alle Orte und bietet spannende Einblicke in die Welt des Weins.

