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Wallfahrtsort

Zeiler Käppele auf Berghöhe

Der fürstbischöflich-bambergische Steuereinnehmer und Ratsherr in Zeil, Johann Wernhammer, stiftete 1727 den Bau einer kleinen Maria-Hilf-Kapelle. Der Neubau der jetzigen Kapelle als Marienheiligtum mit Lourdeskapelle erfolgte in den Jahren 1894-1897. Renovierungsarbeiten wurden in den Jahren 1955 und 1995/96 sowie zuletzt 1997 durchgeführt. Das "Zeiler Käppele" ist ein vielbesuchter Wallfahrtsort. Von hier aus erfreut ein weiter Rundblick auf die Stadt, über das Maintal bis zum Steigerwald, nach Norden zur Rhön, nach Osten vom Feldaltar aus nach Bamberg und zum Frankenjura. Der Kapellenberg war früher Standort des Castrum Cilanum (der Zeiler Burg).


Südostlich liegt Schmachtenberg mit dem Talschloss, überragt von der Burgruine Schmachtenberg; im Wald versteckt, eine große Burganlage mit zum Teil erhaltenen Turm- und Mauerresten. Aufgelasssen Ende des 16. Jahrhunderts, als der Amtssitz nach Zeil verlegt wurde.

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